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Unser erster Urlaub nach der Übernahme der Womika GmbH führte uns im November 2006 über Ligurien an die Côte d’Azur.
Nachdem wir in den vergangenen 20 Jahren schon viele wunderschöne Wohnmobilurlaube verbracht hatten, war dies nun der erste mit einem Womika-Wohnmobil. Dafür hatten wir uns den Hymer-Van ausgesucht und sollten diese Wahl im Laufe des Urlaubs nicht bereuen.

Am ersten Abend ging es noch bis ins badische Bühl, dessen Stellplatz am Schwarzwaldbad sich für uns schon oft als erste Etappenstation auf dem Weg vom Ruhrgebiet in die Schweiz bewährt hatte.
Nach einem netten Abend in einem urigen, fast nur von Einheimischen frequentierten Restaurant, und einer erholsamen Nacht auf dem sehr ruhigen Stellplatz konnten wir ganz entspannt den Sprung über die Alpen angehen, um am frühen Abend in Cannobio am Lago Maggiore anzukommen. Der dortige, sehr idyllisch an einem Fluß gelegene Stellplatz, war uns ebenfalls schon von früheren Reisen in guter Erinnerung, genauso wie das kleine, in einem Gewölbekeller liegende Ristorante. Und wie immer schmeckte die erste Pizza auf italienischem Boden besonders gut....

Der Hafen von Cannobio



Der Sonnenschein am nächsten Morgen schrie förmlich nach einer Radtour auf dem entlang des Flusses angelegten Radweg, so dass der Heckträger des Hymer-Vans zum ersten, aber bei weitem nicht letzten Mal während des Urlaubs von unseren Fahrrädern erleichtert wurde. Am Nachmittag nahmen wir dann das letzte Teilstück der Anreise in unsere Zielregion Ligurien/Côte d’Azur in Angriff, um dann auch unsere erste Nacht am Mittelmeer in Finale Ligure verbringen zu können. Der typisch italienische Stellplatz dort liegt direkt am Meer, aber auch an der stark befahrenen Küstenstraße. Die schöne Aussicht „erkauft“ man also durch einen etwas höheren Geräuschpegel, uns auf jeden Fall bot er eine gute Basis für einen abendlichen Streifzug durch die wunderschöne Altstadt, hier ein Eindruck:



Weiter ging es dann über die atemberaubende Küstenstraße und hinein nach Frankreich, wo wir am Nachmittag eine Pause im schönen Villefranche einlegten. Hier gefiel es uns so gut dass wir spontan beschlossen über Nacht zu bleiben. Weil der Stellplatzführer nichts hergab und der Campingplatz weit außerhalb lag, fragten wir in der Tourist Info und bekamen den Tip, auf einem Parkplatz im Hafen bleiben zu können, wo es uns dann auch sehr gut gefiel.....



Nach einer Nacht auf einem Campingplatz bei Cannes erreichten wir dann St.Tropez, das uns sowohl  mit seiner Atmosphäre in der Altstadt und Hafengegend als auch durch den Wohnmobilstellplatz in einem etwas außerhalb gelegenen Teil des Yachthafens in seinen Bann zog.
Hier die Aussicht aus dem Fenster unseres Wohnmobils:



Der Wendepunkt unserer Reise war dann Lavandou mit einer weiteren Nacht auf einem Parkplatz mit Meerblick am Hafen. Von dort ging es über die Küstenautobahn zurück bis San Remo, wo wir schon traditionell auf einem direkt am Meer gelegenen Campingplatz im Westen der Stadt blieben.



Die Altstadt von San Remo fasziniert mit einem halbkreisförmig am Hang angelegten Gewirr kleiner Gäßchen, die im Endeffekt alle zu einem darüber liegenden Park mit einer wunderschönen Aussicht über die gesamte Bucht führen:



Für den nun anstehenden Rückweg wählten wir die „direkte“ Strecke, die uns über kleine Landstraßen und bezaubernde Dörfer zum großen St.Bernhard-Tunnel führte. Die kurvenreiche, aber schöne Paßstraße mußten wir wegen der dort bereits herrschenden winterlichen Straßenverhältnisse auslassen. Der abends angesteuerte Ort Aosta im gleichnamigen Tal bot keinen Stellplatz, also suchten wir uns einen geeigneten Parkplatz für die Nacht, um den letzten Abend unserer Reise noch mit einem Bummel durch die sehr lange, die Altstadt durchziehende Fußgängerzone, und einem Test der schweizerischen Küche krönen zu können.

Ein Eindruck von Aosta



Auf der Rückfahrt am nächsten Tag konnten wir auf einen wunderschönen Urlaub zurückblicken. Eine Fahrt in diese Region ist sicher zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Ganz besonders aber im späten Herbst bietet sich hier die Möglichkeit, bei verhältnismäßig kurzer Anfahrt ein fast immer noch sehr angenehmes Klima in einer landschaftlich und kulturell hochinteressanten Region genießen zu können.  

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